Was ist ein kreisrunder Haarausfall?

Der Begriff kreisrunder Haarausfall heißt im Fachjargon Alopecia Areata. Die Ursache für diese Art des Haarausfalls ist bis zum heutigen Tag noch nicht vollständig geklärt.

Sehr häufig wird im Zusammenhang mit einer Autoimmunreaktion davon gesprochen. Das Immunsystem wehrt sich und attackiert die Haare, welche nun beginnen auszufallen.

Diese Vermutung wird angestellt, da an Alopecia Areata leidende Menschen manchmal auch andere Autoimmunkrankheiten aufweisen, wie zum Beispiel eine Schuppenflechte (Psoriasis) o. ä. .

Sind die Gene schuld?

Eine genetische Veranlagung sowie psychische Faktoren sollen laut einiger Experten für diese Krankheit verantwortlich sein.

Kreisrunder Haarausfall kommt grundsätzlich in jedem Altersbereich vor. Ferner tritt es häufig familiär auf und beginnt meist im zweiten und dritten Lebensjahrzehnt.

Schon Hippokrates hat diese Form des Haarausfalls beschrieben. Zu dieser Zeit nannte man sie die Fuchskrankheit, da bei Füchsen die Fellhaare auch fleckenförmig ausfallen.

Kreisrunder Haarausfall bei Kindern

Hsuptsächlich kann das Krankheitsbild bei Kindern vom 3. bis zum 12. Lebensjahr auftreten. Bevor eine Behandlung angefangen wird, muss unbedingt die Diagnose der Alopecia Areata feststehen.

Der Grund dafür ist einfach! Diverse andere Erkrankungen, wie etwa eine Pilzinfektion der Kopfhaut (Tinea Capitis) oder auch ein bewusstes/unbewusstes Ausreißen der Haare könnten den kreisrunden Haarausfall vortäuschen.

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Kreisrunder Haarausfall – Eventuelle Heilungsmethoden

Grundsätzlich sind zwei Methoden denkbar, wobei die Methoden umstritten sind und es keine Garantie auf Erfolg gibt.

Symptomtherapie

Hier kann es zu einem neuen Wachstum des Haares kommen. Trotzdem kann man nicht verhindern, dass auch diese Haare wieder ausfallen. Vom Neu-Wachstum bis zum erneuten Ausfall könnte es ein halbes Jahr dauern oder gar 30 Jahre.

Entscheidet man sich bewusst für eine solche Therapie kann dies zur Folge haben, dass das Immunsystem die Haare gar nicht mehr ausstößt aufgrund der starken Schwächung. Das erkrankte Immunsystem könnte auch so verändert werden, dass es den Haarausfall von allein unterlässt.

Ablenkungssystem

Hier wird das Immunsystem im Prinzip etwas auf die Schippe genommen. Hier wird die Kopfhaut minimal verletzt. Das kann zum Beispiel erreicht werden durch diverse Tinkturen, welche dann Rötungen oder Schuppungen verursachen. Diese Verletzungen sollen das Immunsystem ablenken.

Diese Antikörper dienen dazu die Kopfhaut wiederherzustellen. In der Zwischenzeit können sich die Haarwurzeln wieder stärken.